Boutique-Hotels in Neuseeland

Kleine Hotels mit einer Handvoll Zimmern, dafür einer riesigen Portion Herzenswärme und neuseeländischer Gastfreundschaft sind das Tüpfelchen auf dem i

Mit einem breiten Lächeln begrüßt uns Jenny, eine schlanke Mittfünfzigerin mit lässig hochgesteckten Haaren und dem Duft von Lammbraten im Schlepptau. Ob wir denn hungrig sind, nach der langen Anreise? Und wie! Zum Glück, denn in diesem Boutique-Hotel mit Blick auf einen flaschengrünen See wartet bereits die neuseeländische Gastfreundschaft in Form eines rosmaringespickten Bratens samt Kürbisgemüse auf uns. Die kleinen, feinen Hotels, die wir uns für diese Rundreise herausgesucht haben, versprühen ihren ganz eigenen Charme. Mal ist es nur ein einziges Doppelzimmer wie im Wildniscamp Minaret Station, mal sogar stattliche zwölf Zimmer, die Ruhesuchenden eine Heimat fernab von Zuhause sind. Persönlich, individuell und unglaublich komfortabel.


Neuseeland ganz nah
Boutique-Hotels sind vielleicht die intensivste Art, das Land kennen zu lernen. Was sicher auch an Gastgebern wie Jenny liegt, die ihre Gäste wie alte Freunde begrüßt. Man fühlt sich sofort bestens aufgehoben und vor allem lernt man das Leben der Kiwis hautnah kennen. Ein Erlebnis, das man nur weiterempfehlen kann. Wer, wie beispielsweise im The Boatshed, am Wasser wohnt, darf liebend gerne dabei helfen, das Abendessen in Form glänzender Fische an Land zu ziehen. Wer einfach einmal wieder wie zu Kindertagen mit knurrendem Magen in der Küche mit Butterbrot und frischer Milch verköstigt werden will, der ist in einem Boutique-Hotel richtig. Beim Wandern den hausgemachten Schafskäse aus dem Brotzeitkörbchen nehmen und mit Blick über Berge und Täler langsam auf der Zunge zergehen lassen – das bieten Jenny & Co. Es ist das Kleine, Feine und Individuelle, das unsere Neuseelandreise erst vollkommen machte. Danke, Jenny!
 

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