Mit Mietwagen oder Wohnmobil durch Neuseeland reisen, was ist besser?

Planen Sie eine Reise durch Neuseeland? Mit dem Mietwagen oder Wohnmobil, was ist wohl die bessere oder günstigere Lösung - wir helfen Ihnen weiter!

Zunächst: Bei Karawane Reisen in Ludwigsburg werden Sie in diesen Fragen bestens beraten.  Beide Reisearten haben Vor- und Nachteile.

Wohnmobil-Reise durch Neuseeland - Vorteile und Nachteile

Vorteile: Wohnmobil-Urlauber in Neuseeland sind in ihrer Reiseplanung äußerst flexibel, denn das eigene „Bett“ ist stets dabei. Campingplätze sind überall vorhanden, nur in den seltensten Fällen ist eine Reservierung erforderlich. „Wildes Campen“ und Übernachten auf einfachen NP-Campgrounds ist häufig möglich, allerdings benötigt der Neuseeland-Camper zwingend ein Abwasser-System, um im NP zu übernachten. Dies wird streng kontrolliert. Fahrzeuge mit Dusche/WC verfügen über ein solches Abwasser-System.

Camper-Touren sind relativ preiswert, da Caravan Parks (oder "Holiday Parks") preiswert sind und Selbstverpflegung möglich ist. Das tägliche Koffer ein- und auspacken entfällt. Die meisten Campmobile (außer Hi-Top Camper) verfügen über sparsame Dieselmotoren.

Nachteile: Nachteilig ist natürlich, dass Camper im Grundpreis und den Versicherungskosten deutlich teurer sind als Mietwagen. Große „Motorhomes“ sind vor allem in den Städten unhandlich. Campingplätze bieten nur sanitäre Gemeinschaftsanlagen, hier leidet die Privatsphäre. Campertouren sind mit mehr Arbeit verbunden: Fahrzeug aufräumen, Abwasser/Wasser auffüllen/ablassen, selbst kochen und abspülen. Die Fährpassage für das Wohnmobil muss immer mitbezahlt werden, denn Sie reisen die komplette Strecke im selben Fahrzeug. 

Mietwagenreise durch Neuseeland - Vorteile und Nachteile

Vorteile: Die Tagespreise für Mietwagen sind bei Anmietung in Auckland und Christchurch und Wellington recht günstig. Wer mit dem Mietwagen plus Zelt reist, hat eine unschlagbar preiswerte Kombination gewählt. Bei vorgebuchten Hotels entfallen jegliche Unwägbarkeiten und die Frage „Wo übernachte ich heute?“. Hotels bieten zudem einen komfortablen Übernachtungsstandard. Nachteilig sind folgende Faktoren: Zu den reinen Mietwagenkosten addieren sich Übernachtungskosten in Hotels sowie die Kosten für Restaurantbesuche. Selbstverpflegung ist nur bedingt möglich. Eine Mietwagentour führt meist von Stadt zu Stadt. Übernachtungen innerhalb von Nationalparks (mit Tierbeobachtungen in den Morgen- und Abendstunden) entfallen daher. Die Fähre Nordinsel-Südinsel (und umgekehrt) muss für den Mietwagen nicht mitbezahlt werden, wenn dieser auf der einen Seite abgegeben wird und ein neues Fahrzeug auf der anderen Seite übernommen wird. 

Nachteile: Täglicher Hotel Check-In/Check-Out sowie Koffer ein- und auspacken nerven auf Dauer. Mietwagen werden meist nur mit Benzinmotoren angeboten (Ausnahme: große Allradfahrzeuge) – bei größeren Fahrzeugkategorien sind diese nicht unbedingt sparsam. 

Kosten

Die Kostendifferenzen zwischen Mietwagen (plus Hotel plus Essengehen) gegenüber Camper (plus Campingplatzkosten plus Selbstverpflegung) lassen sich nicht in Heller und Cent beziffern. Dazu sind die Unterschiede mit Saisonzeiten, Fahrzeugmodellen, Hotelkategorien und Nebenkosten zu unterschiedlich. Es ist letztlich eine „Glaubensfrage“. Wer bereits in anderen Ländern mit dem Wohnmobil unterwegs war und gerne campt, sollte dies in Neuseeland genauso tun. Das Land ist mit seinen unzähligen Campingplätzen bestens darauf eingerichtet (Neuseeländer selbst sind leidenschaftliche Camper!). Wer gerne komfortabel nächtigt und bequem reist, sollte diese mit dem Mietwagen und vorgebuchten Hotels tun. Die Infrastruktur ist auch hierfür ausgezeichnet.

 

 

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