Nationalparks - Mount Aspiring

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Diese wunderschöne wilde Landschaft aus einheimischen Wäldern, himmelhohen Bergen und langen Flusstälern ist eine Wonne für alle Sinne.

Der Park wurde nach dem Mount Aspiring, einem der höchsten Berge Neuseelands, benannt und ist ein landschaftliches Paradies voller Berge, Gletscher, Flusstäler und Bergseen.

Als El Dorado für Wanderer bietet der Mount Aspiring National Park eine große Auswahl an Kurzwanderungen, die sich zumeist auf das Ende der Zugangsstraßen zum Park konzentrieren. Zu den längeren Wanderungen, die durch wunderschöne Täler führen und bei denen man verschiedene Bergsättel überqueren kann, gehören der Routeburn, der Dart/Rees River-Rundweg, der Greenstone/Caples Track und der Wilkin Valley Track. Im Sommer kann man über spektakuläre Bergpässe von einem Tal ins nächste wandern.

Früher zogen die Maori auf ihrem Weg zu den Pounamu-Feldern (Grünstein) an der Westküste durch das Gebiet; Europäer kamen, um die Region zu kartografieren, zu benennen und um ihre geografischen Merkmale zu erkunden, und Siedler versuchten, einige der Täler zu kultivieren und Minen anzulegen – die Überreste haben sich nahtlos mit der atemberaubenden Landschaft vermischt.

Highlights

Der Mount Aspiring National Park überspannt beide Seiten der Neuseeländischen Alpen und weist eine atemberaubende landschaftliche Vielfalt auf.

In seinem Herzen befindet sich eine riesige Wildnis: Gletscher, Schneefelder, Berge und Täler bieten Lebensraum für verschiedene Wildtiere und sind nur mit mehrtägigen Wanderungen zu erreichen. Westlich der Wasserscheide, wo es häufige Regenfälle gibt, wird der Buchenwald vom Zwitschern der Vögel und Geplätscher der Wasserfälle erfüllt.

Tief in den von den Gletschern geformten Tälern der Ostseite versperren imposante Berge den grasigen Flussebenen den Weg, und oberhalb der Baumgrenze trotzen subalpine Gräser, Flechten und duftende Kräuterpflanzen den unwirtlichen Bedingungen.

Interessante Felsformationen gehören zu den besonderen Merkmalen des Parks. Von den eigenartig gefärbten Hängen der Red Hills bis zum spröden Grau des Bergschiefers – Eiszeiten und gewaltige tektonische Erhebungen haben diese herbe Schönheit geformt.

Unterkunft

Die einzigen Übernachtungsmöglichkeiten im Park werden vom DOC (Department of Conservation) angeboten. Entlang der größeren Wanderwege gibt es zahlreiche Hütten, darunter zwei „Great Walk“-Hütten am Routeburn Track. An vielen Wanderwegen wurden außerdem Campingplätze angelegt. In der Sommersaison müssen die Hütten im Voraus gebucht werden.


Die Ortschaften Makarora, Haast und Glenorchy dienen als Zugang zum Park. Makarora bietet B&Bs, Cottages, Almhütten, Aufenthalte auf dem Bauernhof und Campingplätze. In Haast und Glenorchy kann man in Motels, Hotels und Lodges übernachten.

Aktivitäten

Talwanderungen und Bergtouren

Der Sommer ist die beste Zeit für die 3-tägige Wanderung auf dem Routeburn Track, der den Lake Wakatipu und die Landstraße Te Anau-Milford miteinander verbindet. Der Rees-Dart Track, eine 5-Tage-Wanderung, folgt den Flüssen Rees und Dart durch das südliche Ende des Parks. Von Wanaka aus gibt es mehrere beliebte Kurzwanderwege, darunter die Aspiring Hut-Wanderung (1½ Stunden) und den Rob Roy Track (1½ Stunden). Schöne kurze wie lange Wanderwege gibt es auch ab Makarora.

Jetboot

Einige Flüsse, wie den Dart, den Wilkin und den Matukituki, kann man mit dem Jetboot erkunden. Bootstouren werden oft mit einer Talwanderung kombiniert – ein wirklich abwechslungsreiches Abenteuer.

Bergsteigen und Heliskiing

Bergsteiger finden im Park eine große Auswahl an Herausforderungen – vom Mount Awful bis zum Mount Aspiring. Regionale Unternehmen bieten Bergführungen an und weisen Anfänger in die Bergwelt ein. In den Northern Buchanans und Albertburn werden atemberaubende Heliskiing-Touren organisiert.

Tipps

  • Aufgrund der Höhenlage des Nationalparks sollten Wanderungen nur zwischen November und März durchgeführt werden.
  • Bergregionen sind die Heimat von Keas, spitzbübischen Bergpapageien, die sich manchmal zu sehr für die Ausrüstung und Zelte der Parkbesucher interessieren.
  • Sprecht längere Wandertouren immer erst mit einem der DOC-Besucherzentren ab.
  • Der Wechsel von Sommer zu Winter kann im Park ganz plötzlich erfolgen, seid also für alle Eventualitäten gerüstet.
  • Nur durch das Matukituki-Tal kann man zu jeder Jahreszeit sicher wandern.
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