Neuseeland von oben

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In der fünfteiligen Sendung „Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden“ zeigt Arte diesen Monat Neuseelands schönste Seiten.

In der fünfteiligen Sendung „Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden“ zeigt Arte diesen Monat Neuseelands schönste Seiten. Aus der Vogelperspektive wird der Zuschauer auf eine Reise von der Südspitze der Südinsel bis hoch zur Nordinsel geschickt. Wir haben einige Highlights aus der Sendereihe zusammengestellt, die dazu inspirieren, Neuseeland auf eigene Faust zu entdecken.

Folge 1: Fjorde und Regenwälder (Fjordland, Queenstown)

Die dramatische Landschaft des Fjordland National Parks entdeckt man am besten von oben. Den Fjord Milford Sound, vom britischen Schriftsteller Rudyard Kipling als achtes Weltwunder bezeichnet, dagegen am besten mit dem Boot.

Historisch oder abenteuerlich: Das Dampfschiff TSS Earnslaw fährt gemütlich über den See Wakitipu in Queenstown, ganz neue Perspektiven bieten sich Ihnen sich beim Gleitschirmfliegen oder Parasailing.

Abenteuerlustige kommen bei einer Erkundung des Fox and Franz-Josef Gletschers voll auf ihre Kosten. Dieser erstreckt sich durch ein Tal fast bis zum Meer und befindet sich damit noch unterhalb der Schneegrenze. Einzigartig: ein Heli-Hike-Ausflug, bei dem ein Helikopterflug über den Gletscher mit einer Wanderung durch die unberührte alpine Eislandschaft kombiniert wird.

Neuseelands einheimische Vögel wie den seltenen Kakapo können Sie auf Stewart Island, der südlichsten Insel Neuseelands, beobachten.

Folge 2: Die Südalpen

Aoraki/Mount Cook National Park lässt sich sowohl aus der Luft als auch vom Wasser aus entdecken. Historische Einblicke in das Leben der Neuseeländer ermöglicht die Stadt Dunedin: Das Otago Museum erzählt anschaulich vom Leben der Neuseeländer und von der Zeit der Goldgräberei im 19. Jahrhundert. Aber auch Larnach Castle, das einzige Schloss Neuseelands, New Zealand’s only castle, ist eine Entdeckung wert.

Ebenfalls in Dunedin befindet sich Baldwin Street – die steilste Straße der Welt, mit einer Steigung von 35 Prozent.

Nicht ganz so steil verläuft der Central Otago Rail Trail, der sich idyllisch durch subalpine Landschaften zieht und ideal ist, per Rad die Landschaft zu entdecken und bei einem Zwischenstopp exzellente Weine zu kosten. Weinproben sind bei den meisten der hervorragenden Weingüter möglich, wie im Rippon Vineyard in Wanaka oder auf einer speziellen Tour durch die Weingüter.

Folge 3: Die Westküste und nördliches Southland

Die Küste des Abel Tasman National Park mit seinen lang gezogenen Stränden und auffälligen Felsformationen entdeckt man am besten zu Fuß oder mit dem Kajak.

Ein Ort der Inspiration ist die pittoreske Stadt Nelson, die schon immer kreative Menschen angezogen hat. Heute leben hier über 350 Künstler und Handwerker, die traditionelle, zeitgenössische sowie Maori-Kunst vertreten. Vielleicht entdecken Sie bei einem Atelierbesuch ein besonderes Stück für zu Hause?

Die Region um Marlborough ist berühmt für seine erstklassigen Sauvignon Blancs, die Sie in einem der 40 Weinkeller verkosten können.

Nicht verpassen dürfen sie die Marlborough Sounds mit ihrem ausgedehnten Netzwerk an Wasserwegen und Halbinseln. Mieten Sie sich ein Segelboot, schwimmen mit Delfinen oder schippern durch die Meeresarme bei einer geführten Bootstour.

Folge 4: Südliches Northland und das vulkanische Plateau

Vor zweitausend Jahren verdunkelte ein Vulkanausbruch den Himmel über China und sogar Europa und brachte einen See hervor, dessen Größe mit der Fläche von Singapur vergleichbar ist. Dabei wirkt Lake Taupo eher wie ein Meer. Die „Craters of the Moon“ erinnern mit ihren Geysiren, dampfenden Kratern und blubbernden Schlammlöchern an eine Mondlandschaft und führen den Besucher zum glühenden Ursprung des Landes.

Durch landschaftliche Schönheit beeindruckt Tongariro Crossing. Bei einer Tagestour können Sie eine geradezu unwirkliche Landschaft aus Kratern, bunten Seen und vulkanischem Gestein erwandern – bis hinauf zum Gipfel. In Whakapapa auf dem Mount Ruapehu können Sie sogar auf einem Vulkan Skifahren. Neuseelands größtes und beliebtestes Skigebiet umfasst 550 Hektar und weitere 400 Hektar, die per Lift erreichbar sind.

Sie wollen etwas über Maori-Kultur lernen? Dann fahren Sie am besten zum Dorf Whakarewarewa in Rotorua, wo die Maori die natürliche geothermale Energie zum Kochen, Baden und für das tägliche Leben nutzen.

Folge 5: Northland

Eine einmalige Landschaft aus 48 Vulkankegeln erstreckt sich rund um Auckland. Ein absolutes Eldorado für Kletterer. Die beste Sicht und ein 360-Grad-Panorama der Stadt genießen Sie vom höchsten Punkt Aucklands – dem Mount Eden.

Beeindruckend sind die gigantischen Kauri-Bäume, die man im Waipoua Forest bewundern kann. In diesem Wald steht auch der größte Kauri-Baum Neuseelands, Tane Mahuta, der nach dem Gott des Waldes benannt wurde. Er misst bis zu den ersten Ästen 18 Meter Höhe, hat einen Durchmesser von 4,4 Metern und ist geschätzte 1.200 Jahre alt.

Eines der besten Tauchgebiete der Welt, die Poor Knights Islands, bieten eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt mit unzähligen Fischen, Schalentieren, Seeigeln und Anemonen. Oder Sie cruisen per Boot entlang der zahlreichen Inseln der Bay of Islands, genießen die Sonne oder lernen auf den Waitangi Treaty Grounds etwas über die Ursprünge des Landes und die Maori-Kultur.

Am Cape Reinga treffen zwei Ozeane aufeinander – für die Maori ein ganz besonderer, spiritueller Ort.

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