Punakaiki

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Staune in Punakaiki über die Pancake Rocks und Blowholes.

Hier schießen spektakuläre Wasserfontänen aus Felsformationen in die Höhe, die wie riesige, übereinander geschichtete Eierkuchen aussehen.

Die Entstehung dieses Naturkunstwerks begann vor rund 30 Millionen Jahren. Über einen Zeitraum von mehreren Tausend Jahren sanken kleine Meerestiere auf den Meeresboden, wo sie mit Sand zusammengepresst wurden und versanken. So entstanden Schichten aus hartem Kalkstein und weicherem Sandstein. Seismische Aktivitäten führten schließlich zur Anhebung des Meeresbodens an die Oberfläche, wo er austrocknete. Wind und Regen – zwei Künstler, die ihre Werke in aller Ruhe vollbringen – führten nach und nach zur Abtragung des weichen Sandsteins. So entstanden Klippen und Schluchten, über deren vertikale Formen sich Hunderte horizontaler Schichten erstrecken – und die den Pancake Rocks ihre an Pfannkuchen erinnernde Form verleihen.

An vielen Stellen tief im Felsen bildeten sich durch den Regen enge Luftschächte, die senkrecht nach unten verlaufen und dort auf horizontale Tunnel treffen, die durch den Druck der Meeresbrandung entstanden. Heute wird bei Flut das Phänomen der Blowholes sichtbar, wenn große Mengen von Meerwasser und Druckluft durch die immer enger werdenden Kanäle nach oben gedrückt werden. Dann schießen in regelmäßigen Abständen riesige Wasserfontänen wie Geysire in die Höhe und verwandeln das Meer in ein laut zischendes, gurgelndes und dampfendes Naturschauspiel. Vor allem bei starkem Seegang aus Westen sind die Blowholes ein ausgesprochen beeindruckendes Erlebnis.

Die Gemeinde Punakaiki

"Wer sich die berühmten Pancake Rocks und Blowholes ansehen möchte, steigt in der kleinen Gemeinde Punakaiki an der Westküste ab. Hier findet man verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten – von Hostels und Privatunterkünften bis hin zu Selbstversorger-Cottages. In Punakaiki gibt es eine Reihe von Restaurants und Galerien sowie Möglichkeiten für Reitausflüge, Kanuverleih, Höhlenwanderungen, geführte Rundgänge und Rafting-Abenteuer.

Interessante Infos: ca. 70 Einwohner, Besucherzentrum des „Department of Conservation“ (DOC), eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten."

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