Die West Coast, oder “the Coast” wie die Einheimischen sagen, ist ein wilder Ort aus wilden Flüssen und Regenwäldern, Gletschern und geologischen Schätzen.
Auf der Südinsel leben nur 31.000 Menschen entlang der gesamten westlichen Küstenlinie. Greymouth ist die größte Stadt.
Wenn man auf die Küstenbewohner trifft, die auch allgemein als „coasters” bezeichnet werden, so merkt man schnell, dass man es mit einem unabhängigen, selbstständigen, aber überaus gastfreundlichen Völkchen zu tun hat. Die Gegend ist auf Tourismus eingestellt und Unterkünfte gibt es zur Genüge. Von gemütlichen Bed & Breakfasts über Luxus Lodges und Charakter-Hotels – alles zu sehr annehmliche Preisen.
Die Küstenregion ist weitläufig und bietet einen wahren optischen Augenschmaus. Wer sich unabhängig bewegen möchte, sollte sich ein eigenes Fahrzeug organisieren.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Franz Joseph and Fox Gletscher. Ihre gigantischen Gletscherzungen reichen bis auf 250 Meter über dem Meeresspiegel an die Regenwälder der Täler heran.
Die „Pancake Rocks” und kraftvollen „Blowholes” von Punakaiki sind beliebte Sehenswürdigkeiten. Die erodierten, wie aufgestapelte Pfannkuchen aussehenden Felsformationen bieten ein wahres Naturspektakel.
Die Flüsse der Gegend sind Neuseelands einzige Quelle an Grünstein, dem „Greenstone“ oder „Pounamu”, aus dem die Maori traditionell Kunstwerke und Schmuck herstellen. In Hokitika and Greymouth werden Touren zu den Bildhauern angeboten.

