
Denken Sie daran sich anzumelden oder zu registrieren um Ihren Trip zu speichern.
Lange bevor die Menschen das letzte Land der Welt besiedelten, war Neuseeland ein Paradies der Vögel, die sich ohne die Gefahr von Nagetieren entwickeln konnten. Das einzige Säugetier war eine winzige Fledermaus.
Noch heute ist dieser Aspekt der Evolutionsgeschichte deutlich zu sehen. Nirgendwo sonst gibt es eine so andersartige Vogel-Population wie in Neuseeland. Besonders Touren in Naturschutzgebiete entführen einen in eine graue Vorzeit. Hier leben besonders seltene und einzigartige Vögel ohne natürliche Feinde. Doch viele der heimischen Vögel wie der Tui, die Waldtaube „Kereru“ oder der kleine flatternde „Fantail“ auch „Piwakawaka“ genannt, existieren auch in freier Wildbahn, wie im Buschland und in heimischen Gärten.
Der wohl faszinierendste Vogel ist der scheue Kiwi. Nachts im Busch kann man das flügellose Tier laut „Kee-wee“ rufen hören, wenn es mit seinem langen Schnabel auf dem Waldboden seine Nahrung erschnüffelt.
Im unteren Teil der Nordinsel und auf der Südinsel findet man an vielen Küstenabschnitten Kolonien von Pelzrobben. Pinguine und Delfine tümmeln sich in den ufernahen Gewässern und bei einer Bootsfahrt in Kaikoura kann man sogar das größte Säugetier der Welt bestaunen, den Pottwal. Neuseelands Meere sind fischreich und wer in dem Idyll eines „Marine Reserves” taucht oder eines der zahlreichen Aquarien besucht, wird über die artenreiche Vielfalt erstaunt sein.