Nelson entdecken

Letztes Jahr in Mai habe ich ein wunderschoenes Wochenende in Nelson verbracht.

Letzten Monat habe ich ein wunderschoenes Wochenende in Nelson verbracht. Nach meiner Landung auf dem kleinen Flughafen, bin ich aus dem Flugzeug gestiegen und habe erst einmal meinen Blick ueber die umliegenden Berge und den weiten Himmel schweifen lassen. Sofort habe ich gespuert, dass ich an einem ganz besonderen Ort angekommen war.

Nachdem ich mein Mietauto bei Hardy Rental Cars abgeholt hatte (guter und freundlicher Service) bin ich in den Ort gefahren um den Nelson Market zu besuchen, der dort an jedem Samstagmorgen stattfindet. Es war ein sonniger, klarer Herbsttag und ich habe mich entspannt durch die Marktstaende treiben lassen, um mir die verschiedenen Dinge anzuschauen, die dort angeboten wurden. Es gab Gemuese- und Obststaende, Kaffeestaende, Kunsthandwerksstaende und Staende mit frisch zubereiteten Speisen, die sehr verlockend rochen.

Am Nachmittag habe ich das World of Wearable Art Museum besucht und war davon wesentlich beeindruckter, als ich gedacht haette. Die ausgestellten Kostueme sind wunderschoen und mit unglaublicher Handfertigkeit und Geschick hergestellt worden. Viele der Exponate haben schon Preise in der World of Wearable Art Awards Show gewonnen, die jedes Jahr im September in Wellington stattfindet. Außerdem gibt es hier eine riesige Oldtimer Ausstellung, mit tollen Autos in extrem gutem Zustand. Man kann hier locker ein paar Stunden verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt!

Am naechsten Morgen habe ich ein paar Weingueter in der Nelson Gegend besucht. Das milde Klima und die vielen Sonnenstunden sorgen dafür, dass hier exzellenter Wein produziert wird. Mitte der 1800er Jahre haben deutsche Siedler hier die ersten Reben angebaut und noch heute wird diese Tradition weitergefuehrt. Einige der Weingueter betreiben neben den Weinprobe-Angeboten auch nette Cafés, in denen man eine Kleinigkeit zu essen bekommen kann, waehrend man die verschiedenen Weine probiert. Da die Wein Region hier recht ueberschaubar ist, kann man mehrere Weingueter in relativ kurzer Zeit besuchen.

Nach meiner Tour durch die Weingueter habe ich mich in das Jellyfish Cafe am Mapua Kai gesetzt, um ein spaetes Mittagessen zu mir zu nehmen - was fuer ein wunderbarer Ort. Ich habe mich fuer die leckeren, gegrillten Calamari mit Salat und Kumara Chips entschieden und dazu ein Glas des Seifried Sauvignon Blanc getrunken. Von meinem Platz aus konnte ich die Waimea Flussmuendung sehen, den vorbeifliegenden Moeven zuhoeren und die wunderbare Seeluft geniessen. Ich haette hier den ganzen Nachmittag einfach so sitzen bleiben koennen, aber entschloss mich, doch noch etwas zu unternehmen.

Nach meinem spaeten Lunch bin ich zu Wheelie Fantastic gelaufen, einem Fahrradverleih direkt am Mapua Kai, und habe eine kleine Fahrradtour entlang des Tasman’s Great Taste Trail gemacht. Nicky McBride, die Inhaberin von Wheelie Fantastic und ihr Team, bieten die Moeglichkeit an, sich mit dem Fahhrrad zu einer beliebigen Stelle am Trail fahren zu lassen, je nachdem wie lange man fahren moechte, oder wie anspruchsvoll die Fahrradtour sein soll. Da ich mich so kurz nach meinem Lunch, und dem guten Wein, nicht verausgaben wollte, entschied ich mich jedoch für eine relativ flache Tour ohne große Steigungen. Man hat die Wahl, die Tour entweder mit einem Guide zu unternehmen, oder alleine zu fahren. Ich wurde von Nicky begleitet. Sie hat die Raeder auf ihren Truck geladen und uns bis zur Fahrradstrecke gebracht. Unterwegs auf der Tour haben wir an verschiedenen, schoenen Orten Rast gemacht. (Jester House z.B. sah sehr einladend aus!) Die Radstrecke ist eigentlich für jeden geeignet. Fuer den ambitionierten Radfahrer genauso gut, wie fuer den gemütlichen Fahrer, der ja noch sein Mittagessen und ein Glaeschen Wein verdauen muss!

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