Outdoor-Spaß in Neuseeland

Zu Fuß, auf dem Bike oder mit der Angel – wer in Neuseeland unterwegs ist, wird fast zwangsweise zum leidenschaftlichen Naturburschen

Neuseeland pflegt sein Image als Outdoor-Ziel mit Sorgfalt. Die Kiwis selbst lieben es zwar, ganz gepflegt ein Spiel auf dem Golfplatz zu machen, aber genauso gut gefallen sie sich in schmutzigen Gummistiefeln oder mit einem Rucksack beim Wandern. Wundern wird sich niemand über so viel Wandelbarkeit, wenn er jemals in völliger Abgeschiedenheit über eine blumenübersäte Wiese gestapft ist. Nur begleitet von einem Rinnsal kristallklaren Gletscherwassers und den schneebedeckten Gipfeln in der Ferne. Man muss hier einfach raus!


Ungeahnte Möglichkeiten
Keine Frage: Neuseeland ist ein Outdoorziel wie kaum ein anderes Land. Das Klima ist angenehm, giftige Tiere gibt es nicht und selbst zu Fuß kann man hier an einem Tag ständig neue Landschaften genießen. Wobei Zufußgehen nur eine der vielen Möglichkeiten ist. Die unerschöpflichen Möglichkeiten eröffnen sich allerspätestens dann, wenn man in den Angeboten von Lodges wie der Grasmere Lodge stöbert. Klar – Wandern und Bergsteigen stehen ganz oben, aber wer kommt auf den Gedanken, sich im Forellenangeln zu versuchen? Eine typische Kiwi-Outdooraktivität von Oktober bis April. Angeln ist langweilig? Selbst mit diesem Klischee räumt Neuseeland ziemlich schnell auf. Denn wer beim bloßen Warten auf einen Fang ungeduldig wird, der kann sich im Fliegenfischen versuchen. Und das ist für Einsteiger durchaus anspruchsvoller Sport.


Sich tragen lassen
Reiter wissen es natürlich schon: Das größte Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde. Im Falle Neuseelands auf robusten, extrem trittsichern „Hacks“, die für die Farmarbeit gezüchtet werden. Handliche und umgängliche Tiere, die auch unsicheren Reitern ein gutes Gefühl geben, routinierte Cowboys aber mit unglaublichem Tempo ausdauernd durch schwieriges Gelände tragen. Was vielleicht gewöhnungsbedürftig ist: Neuseeländische Sättel bewegen sich zwischen englischem Vielseitigkeitssattel und Westernsattel. Doch spätestens, wenn es im Gelände holprig wird oder der Ritt auch mal mehrere Stunden dauert, freut sich die Kehrseite über diese komfortable Unterlage.


Gummistiefel in der Luxuslodge
Draußen sein ist sicher das Schönste, was man in Neuseeland machen kann. Outdoor – vor der Türe, spielt sich das Leben ab. Reisende, für die eine 40-Stunden-Woche utopisch und Barfußlaufen nur im Schwimmbad möglich ist, finden in Neuseeland eine freie und befreiende Welt. Natürlich dauert es ein bisschen, bis man sich über lehmverkrustete Wanderstiefel oder eine vom Stallstaub ergraute Bluse in einer Luxusunterkunft keine Gedanken mehr macht. Aber in Outdoor-spezialisierten Lodges, würdigt das keiner eines Blickes. Selbst im Fünf-Sterne Bereich wie der Grasmere Lodge kümmert das niemanden. Willkommen im Outdoor-Paradies!
 

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