Die Giganten der Meere

Die Tangata whenua (Menschen des Landes) Neuseelands fühlen sich seit jeher stark mit den Walen vor der Küste des Landes verbunden.

Wale gelten als Kinder des Meeresgotts Tangaroa und haben in der Mythologie der Maori einen hohen Stellenwert.

Christchurch - Canterbury
Robbenkolonie in Kaikoura, Christchurch - Canterbury

Von Sara Orme

Erleben Sie hautnahe Begegnungen mit wilden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung

Eine neue Welt hinter dem Horizont

Nur 80 Kilometer von der Küste entfernt befindet sich der Hikurangi-Tiefseegraben, der häufig von Walen aufgesucht wird. So hat sich Kaikoura in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ausgangspunkt für all diejenigen entwickelt, die diese majestätischen Giganten einmal aus nächster Nähe erleben möchten.

Der Graben wird an einigen Stellen bis zu drei Kilometer tief und zieht zahlreiche Tiefseetiere an, darunter Pottwale, Schwertwale, Blauwale und Buckelwale.

Für uns sind Wale weit mehr als Meerestiere, uns verbindet etwas Spirituelles, Mythisches.

Thomas Kahu Guide bei Whale Watch Kaikoura

Die Geschichte von Paikea

Die wohl berühmteste Geschichte über die Verbindung der Maori zu den Walen ist die des Urahns Paikea, der auf einem Wal reitend die neuseeländische Küste erreichte. Er wurde als Kahutia-te-rangi geboren und von einer Walherde gerettet, als sein waka (Kanu) sank. So kam er zu dem Namen Paikea (in der Sprache der Maori der Name für Buckelwale).

Die Geschichte wurde Bestandteil des weltweit erfolgreichen Films Whale Rider aus dem Jahr 2002.

Der von Kritikern hoch gelobte FilmWhale Rider erzählt, wie das junge Mädchen Paikea Apirana zum Oberhaupt seines Stammes wird. Um ihren Traum zu verwirklichen, muss sie sich eingehend mit der Geschichte ihres Volks und der Verbindung befassen, die es mit den Buckelwalen vereint.

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