Die Region Wairarapa liegt nur eine Autostunde nördlich von Wellington entfernt. Eine Pass-Straße führt in Serpentinen über die Rimutakas, die Bergkette, welche die Wairarapa geografisch und klimatisch von der Landeshauptstadt trennt. Schon bei der Anfahrt eröffnen sich wunderbare Ausblicke über die mit dichtem Buschwald bewachsenen Hügelketten, das fruchtbare Flachland darunter und die rauhe Küste im Osten.
Die Gegend liegt abseits der Haupttouristenroute der Nordinsel, was ihr einen eigenen Charme einräumt. Am Fuße der Tararua Ranges dient eine Hängebrücke über die Waiohine Gorge als Einstieg zu zahlreichen Wanderwegen.
Auf dem Weg zur Robbenkolonie am Cape Palliser gelangt man durch saftiges Farmland und romantische Weinberge bis hin an die wilde unberührte Ostküste. Das urige Fischerörtchen Ngawi beeindruckt mit einer Vielzahl von bunt angemalten Traktoren, die sich entlang des Strandes aufreihen.
Jede der kleinen Städte hier hat ihren eigenen Charakter. Martinborough ist das Zentrum der lokalen Weinproduktion. Die Weingüter bringen einen weltklasse Pinot Noir hervor. Greytown bietet vor allem architektonische Reize.
Die Wairarapa ist ein beliebtes Wochenendziel für viele Wellingtonians und Unterkünfte gibt es en masse. Diese sind recht individuell und reichen von Motels über Boutique Lodges bis hin zu Homestays auf einem Weingut. Die Gegend ist weitläufig und wer die Unabhängigkeit schätzt, solle sich ein Auto mieten.
