Gelbaugen Pinguin

Er ist ein schüchterner Pinguin, der Gelbauge oder Hoiho. Der größte Pinguin in gemäßigten Klimazonen versteckt seine Brutstellen in der Küstenvegetation.

Unten im Süden auf den Stränden der Otago Peninsula befindet sich Neuseelands bedeutendste Erfolgsstory in Sachen Artenschutz: die Wiederaufzucht des seltenen und gefährdeten Gelbaugen Pinguins.

Sie sind so scheu, dass sie am Ende eines langen Fischfang Tages im Meer bleiben, falls sie Gefahr in der Nähe ihres Nestes wittern. Und das sogar wenn sie Küken zu füttern haben.

Die Anzahl der Hoihos auf der Otago Pensinsula hat sich aufgrund von landwirtschaftlichen Erschließungen und der damit verbundenen Eingrenzung ihres Lebensraums, eingeführten Prädatoren und vor allem in der letzten Zeit schlechten Brutjahren ernsthaft verringert.

Eine öffentliche Kampagne, angeführt durch den Yellow-eyed Penguin Trust, hat seit 1987 einen nachhaltigen Effekt auf den Schutz und Wiederaufbau des Pinguin Lebensraumes. Einige Landwirte auf der Halbinsel mit Brutkolonien auf ihrem Land haben eigene Schutzmaßnahmen eingeführt und Verstecke für die Vögel aufgestellt, so dass die Pinguine in Ruhe an Land nisten können, ohne von Menschen gestört zu werden. 

Dieser effektive Wildlife Schutz kombiniert mit Tourismus Optionen hat den britischen Ökologen David Bellamy überzeugt, dass die Otago Pensinsula eine der besten Beispiele für Ökotourismus weltweit ist – ein Zitat, dass natürlich gerne von Dunedin’s Tourismus Marketing Verbund aufgenommen wird. 

Am besten kann man die Gelbaugen Pinguine der Halbinsel mit einem der empfehlenswerten Wildlife Tour Anbieter beobachten. Und auf so einem Ausflug hat man gute Chancen Seelöwen oder Robben als Zugabe zu sichten.

Artikel aus dem Englischen übersetzt.

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