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Neuseelands atemberaubende Landschaft dient als Kulisse für zwei ZDF- Sonntagsfilme

 

Die Filme „Sehnsucht nach Neuseeland" und „Das Paradies am Ende der Welt" rühren derzeit im ZDF Millionen von Zuschauern zu Tränen. Exotische Maorikultur, bedrohte Pinguine und ein Hauch von Romantik stehen im Mittelpunkt der zwei Verfilmungen.


 
 

 
 

Basierend auf den Büchern „Smoke Screen" und „Out of the Ashes" der amerikanischen Bestseller Autorin Emilie Richards fanden die Dreharbeiten in Neuseeland zwischen Januar und März dieses Jahres statt.

Die Umgebung von Rotorua bildet den filmischen Hintergrund für „Sehnsucht nach Neuseeland" mit Suzan Anbeh und Christoph Kottenkamp in den Hauptrollen.

„Einen Film dort (in Neuseeland) zu machen, ist eine andere, intensivere Art ein Land kennen zu lernen" meint Suzan Anbeh. „Das war wirklich schön und interessant. Mich haben außerdem die Aufgeschlossenheit und die Freude der Neuseeländer und der Maori sehr berührt.

  Champagne Pool, Waiotapu - click for more.
Chemische Schwefelreaktionen haben das Wai O Tapu in ein Farbenspiel verwandelt.
Die Stadt Rororua am gleichnamigen See ist vor allem durch ihre Maorikultur weltberühmt. Entdeckt wurde Rotorua vor ungefähr 600 Jahren durch den Maori Chief Ihenga, der ansässige Maoristamm Te Arawa gehört noch heute zu den größten in Neuseeland. In und um Rotorua gibt es zahlreiche Gelegenheiten für Besucher, die traditionelle wie auch die zeitgenössische Maorikultur kennen zu lernen.

Nebendarstellerin Melanie Marschke erzählt: „Die Einheimischen interessierten sich sehr für die Dreharbeiten, waren nett und außerordentlich hilfsbereit. Auch zu den Ureinwohnern, den Maori, hatten wir guten Kontakt. Ich hatte das Gefühl, dass sie in Neuseeland wirklich integriert sind und nicht am Rande stehen. Bei Beginn der Dreharbeiten hat ein Häuptling unser Team und die Produktion gesegnet."

Unzählige Legenden und Geschichten sind eng mit der Maori-Kultur verbunden. So spielt eine Sequenz des Filmes im Redwood Forest: Bei klarem Sternenhimmel wird die Legende erzählt wie Tane Mahuta, der Gott des Waldes, die Sterne erschaffen hat. Im wirklichen Leben ist Tane Mahuta der weltweit größte Kauri-Baum mit 51,5 Metern Stammlänge und einem Durchmesser von fast 4,5 Metern. Es steht im Waipoua Forest in der Region Northland und ist vermutlich zwischen 1250 und 2500 Jahre alt.

Ein Besuch in Rotorua ermöglicht den Einblick in eine Kultur, die es so nirgendwo anders auf der Welt gibt.

Natürlich ist Rotorua neben der Maorikultur auch bekannt für die geothermale Landschaft und damit ein absolutes Muss für jeden Neuseelandreisenden. Für den Film wurde das Wai o Tapu Thermal Reserve ausgewählt. Hier dampft und blubbert es an allen Ecken und Enden. Der Champagne Pool zeigt sich farbenprächtig, und die Geysire sprudeln in die Höhe.

„Neben der unglaublichen Landschaft sind auch die Menschen, die dort leben, wunderbar. Vier Millionen, nur wenig mehr als etwa in Berlin, kommen auf eine Fläche von mehr als 270.000 Quadratkilometern. Das ist größer als Großbritannien. Ich glaube, dass die Menschen, weil es weniger davon gibt, mehr aneinander interessiert sind. Wenn man aus Europa kommt, vom anderen Ende des Planeten, spürt man dieses Interesse besonders stark", sagt Hauptdarsteller Christoph Kottenkamp.


Hongi - click for more.
Zum traditionellen Willkommen gehört ein hongi (Drücken der Nasen)
„Das Paradies am Ende der Welt" erzählt die Geschichte der Meeresbiologin Julia Whitman (gespielt von Elizabeth Lanz), die vor ihrem gewalttätigen Ehemann nach Neuseeland flüchtet um dort ein neues Leben anzufangen. In ihrer neuen Heimat findet sie einen verletzten Gelbaugenpinguin und rettet ihn, indem sie ihn zum Ranger Matthew Haley (gespielt von Jörg Schüttauf) bringt.

Drehort für die meisten Tierszenen waren die Stadt Dunedin und Umgebung sowie das Okia-Reservat auf der Otago-Halbinsel. Die Region ist berühmt für wilde Küsten, seltene Flora und Fauna und wird vor allem von europäischen Touristen gerne besucht.

Auch das Filmteam und die Schauspieler fühlten sich hier wohl.

„Jede Region hatte ihre Eigenheiten, einmal eine faszinierende Berg- und Hügellandschaft, dann unendlich lange und breite Sandstrände, dann wieder endlose Wiesen mit Schafsherden und unzähligen Baumstümpfen, die wie Skulpturen in der Landschaft standen. Herrliche Weideflächen mit wunderschönen schwarzen Kühen, dahinter das Meer und die Küste - diesen Anblick habe ich geliebt", schwärmt Hauptdarstellerin Elizabeth Lanz.
Der heimliche Star des Films ist der vom Aussterben bedrohte Gelbaugenpinguin, in der Maorisprache auch hoiho genannt. Die Crew durfte sich nur unter strengen Auflagen im Reservat aufhalten: Sie durften weder die echten Pinguine filmen noch deren Nestern zu nahe kommen. Daher wurde ein bewegliches Double gebaut, das dem echten Gelbaugenpinguin zum Verwechseln ähnlich sieht.
Den Gelbaugenpinguin gibt es nur im südlichen Neuseeland sowie auf den zu neuseeländischem Territorium zählenden Auckland-Inseln und der Campbell-Insel. Den Kopf umgibt ein hellgelber Streifen, ausgehend von den bernsteinfarbenen Augen. Es ist eine bedrohte Pinguinart, deren Weltpopulation derzeit auf ca. 4500 Individuen geschätzt wird.

Elisabeth Lanz sind die Gelbaugenpinguine besonders ans Herz gewachsen. „Die Yellow Eyed Penguin Cross Stiftung ist ein ganz tolles Projekt, für das ich mich gerne einsetzen würde, weil sie sehr wertvolle Arbeit leistet. Als der Verein zum Schutze der Gelbaugenpinguine gegründet wurde, da gab es weltweit nur noch knapp 150 Paare. Jetzt sind es wieder 460 Paare, und das nur durch die Arbeit der Stiftung. Das finde ich einfach unterstützenswert. Die haben natürlich auch ein Spendenkonto, und wenn ich dafür etwas tun kann, mache ich das. Die Internetseite der Stiftung lautet: www.yellow-eyedpenguin.org.nz"

Auf kleinsten Raum können Naturliebhaber in Dunedin eine völlig neue Welt entdecken. Die Otago-Halbinsel ist ein Refugium für seltene und bedrohte Arten wie Pelzrobben, Seelöwen und den Blauen Pinguin. Am Ende der Halbinsel, am Tairoa Head, liegt außerdem die weltweit einzige Festlandkolonie von Albatrossen. Die imposanten Vögel haben eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern und können bis zu 115 km/h schnell fliegen. Die für Besucher zugängliche Kolonie beherbergt rund 140 Albatrosse. Auf einem Bootsausflug hatte die Crew die Chance, den mächtigen Vögeln ganz nahe zu kommen.

Neben den Tieren stand auch das kleine Fischerörtchen Akaroa auf der Banks Peninsula im Mittelpunkt der Dreharbeiten. Es ist ein beliebter Ferienort mit französisch anmutendem Charme. Das bekannte Bed & Breakfast The Giants House diente dabei als Rückzugsort.

  Akaroa - click for more.
Hauptdarstellerin Elizabeth Lanz in Akaroa, auf der Banks Peninsula
„Ich habe Freundschaft geschlossen mit einer Künstlerin in Akaroa, die dort ein wunderbares Haus gebaut hat, es nennt sich „The Giants House", erzählt Elizabeth Lanz. „Sie hat einen magischen Garten dort geschaffen mit bunten Mosaikskulpturen, einem leise vor sich hinplätschernden Brunnen, liebevoll eingearbeiteten Kunstwerken in jeder Ecke, Zitronen- und Orangenbäumen und leiser französischer Musik im Hintergrund".


 
 

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ROTORUA
Rotorua Rotorua is one of New Zealand's most famous destinations, with unique volcanic landscape and living Maori culture.

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DUNEDIN
Dunedin Royal Albatross, Yellow Eyed Penguins and ornate Victorian and Edwardian architecture worthy of a roll of film.

Tangata Whenua - Ein Willkommensgruß
NEW ZEALAND’S TANGATA WHENUA
New Zealand’s tangata whenua Die Maori sind die Ureinwohner Aotearoas (Neuseelands). Sie kamen vor über 1000 Jahren in Waka Hourua (Reisekanus) aus Hawaiki, dem Heimatland ihrer Vorfahren.