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Abel Tasman Coast Track

im Abel Tasman National Park [auf Englisch]

   
 

Entdecken Sie die atemberaubenden Strände und bizarren Felsformationen, die die östliche Begrenzung des Abel Tasman Nationalparks markieren.

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Awaroa Bay, Abel Tasman  - click for more.
Die ruhige Awaroa Bay, im Abel Tasman Nationalpark, Nelson.
Endlose Sandstrände

Dieser idyllische Wanderweg verbindet unzählige, sichelförmige Buchten mit goldfarbenem Sandstrand aus dem kristallklaren Wasser der Tasman Bay. Wandern Sie an Stränden, die wie geschaffen sind für ein erfrischendes Bad im Meer. Spazieren Sie durch duftende Wälder und Landzungen, die einen einmaligen Blick auf die Küste bieten; spüren Sie bei einer Wattwanderung den Sand zwischen Ihren nackten Füßen knirschen.

Diesen 51 Kilometer langen Wanderweg kann man zwar innerhalb von 3 Tagen absolvieren, jedoch bieten einige Tage mehr die Gelegenheit, zu entspannen und dabei das Nomadenleben zu genießen. Das Klima ist bei einer Durchschnittstemperatur von 25°C im Sommer und 15°C im Winter sehr mild; darüber hinaus verzeichnet die Region ungefähr 2500 Stunden Sonnenschein im Jahr und gilt somit in Neuseeland als eine der Regionen mit dem schönsten Wetter.

Es gibt zwar mehrere Hütten, in denen man übernachten kann, viele Wanderer ziehen jedoch das Campen vor. Einige Campingplätze liegen direkt am Meer; dort können Besucher wunderschöne Sonnenaufgänge erleben oder dem Rauschen der Wellen direkt vor ihrem Zelteingang lauschen. Der Campingplatz am Onetahuti Beach ist einer der besten; hier reizen zusätzliche landschaftliche Attraktionen wie Glühwürmchenhöhlen („glow worm caves") und Süßwasserpools.


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Seals at Abel Tasman - June 05
Video von: hirstmg wohnhaft in YouTube [auf Englisch]

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Abel Tasman Nationalpark, Nelson - click for more.
Der wunderschöne Abel Tasman Nationalpark in der Region Nelson.
Bizarre Felsformationen

Zwischen den atemberaubenden Stränden liegen ebenso fotogene Felsformationen. Wetter, Wind und Wellen haben den Granit in unterschiedlichste Formen geschliffen: Inseln, Riffs, Felsblöcke, wellenförmige Plateaus, abgerundete Steinbrocken und Landzungen. Eine der berühmtesten Felsformationen ist der Split Apple Rock in der Nähe von Marahau - ein riesiger, in zwei Teile gespaltener Felsblock. Für ein absolut einmaliges Erinnerungsfoto posiert man am Besten zwischen den zwei Hälften.

Wilde Natur

Wenn man den Wanderweg im Sommer oder Herbst entlanggeht, sollte man auf jeden Fall Taucherbrille und Schnorchel nicht vergessen. Man kann so sehr gut beobachten, wie sich die Pflanzen- und Tierwelt in den tieferen Meereslagen verändert. Um die granitenen Felsnasen herum ist das Wasser außergewöhnlich klar.

  Kajakfahren im Abel Tasman Nationalpark - click for more.
Kajakfahren im Abel Tasman Nationalpark bietet eine wunderbare Gelegenheit, das Meeresleben Neuseelands zu erkunden.
An der Küste des Parks kann man Seebären beobachten, die man insbesondere auf den granitenen Landzungen am Separation Point und in der Nähe der Tonga Island findet. Möchte man Robbenkolonien treffen, so kann man von Mutton Cove zum Separation Point wandern. Seebären sind von Natur aus Angeber - manchmal scheint es gerade zu so, als ob sie bewusst für die Besucher posieren - gehen Sie aber nicht zu Nahe heran, diese Tiere sind trotz allem Wildtiere!

Auch andere Meeresbewohner kann man vom Strand aus sehen. Winzige Zwergpinguine gehen tagsüber im Meer auf Futtersuche, um abends zu ihren Schlafplätzen auf der Insel zurückzukehren. Häufig sieht man auch Delfine wie sie im Meer tollen oder Wassertaxis die Küste entlang begleiten.

In Waldstrecken wird man von Glockenvögeln, Fächertauben, Kererus (Ringeltauben) und Tuis begleitet. Der Klang der Tuis und Glockenvögel ist ein einzigartiges Erlebnis; Ringeltauben hüpfen von Ast zu Ast auf der Suche nach Beeren und Fächertauben flitzen auf dem Weg hin und her und jagen winzige Insekten, die von Wanderern aufgescheucht werden.

Manchmal muss man einfach die Schuhe ausziehen und wie die Vögel barfuss im Watt spazieren gehen. Waten in flachen Mündungsgebieten und im Watt ist Teil dieses einzigartigen Naturerlebnisses.

Kajaks im Abel Tasman Nationalpark - click for more.
Kajakfahren sowie Wandern ist eine sehr beliebte Art und Weise, den Abel Tasman Nationalpark kennen zu lernen.
Kajakwandern im Meer

Den Abel Tasman Coastal Track kann man auch per Kajak entlang wandern. Besucher können Kajaks mieten, damit die Küste entlang fahren und auf Campingplätzen am Strand übernachten; wenn Sie gerne gesellig reisen, können Sie sich auch einer geführten Kajakexpedition anschließen. Wasser-Wanderer erleben so Robben, Delfine und Pinguine aus nächster Nähe. Manchmal sieht man dabei sogar Wale!

Den Kreis schließen

Ein ultimatives Wandererlebnis erfährt man, wenn man den Küstenweg mit dem Inland-Track verbindet. Diese anspruchsvolle Wanderstrecke führt durch aufgeforsteten und ursprünglichen Naturwald und das Landesinnere des Parks bietet einmalige Aussichten entlang der Küste.

  Onetahuti Beach, Abel Tasman  - click for more.
Der wunderschöne Onetahuti Beach am Küstenweg des Abel Tasman Nationalparks.
Geschichte hautnah

Mehrere Hundert Jahre lang lebte das Volk der Maori im Gebiet entlang der Küste; dieses ist jetzt durch die Grenzlinie des Abel Tasman Nationalparks geschützt. Viele Siedlungen waren saisonal zum Fischen und Gartenbau auf die wärmeren Monate im Jahr beschränkt. Auf dem Wanderweg kann man alte Maori Pa-Festungen in der Te Pukatea Bay besichtigen.

In der heutigen Gegend des Parks rodeten europäische Siedler ab Mitte des 18. Jahrhunderts die Wälder, bauten Granit ab und errichteten Farmen. Später bauten Urlauber aus der Nelson Region an einigen Stränden Baches (Ferienhäuser).

Der Nationalpark wurde 1942 auf Initiative eines örtlichen Umweltschützers hin gegründet. Er wurde nach dem niederländischen Forscher Abel Tasman genannt, der als erster Europäer Neuseeland bereiste.


 

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