Lake Waikaremoana Track |
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Eine Reise in die zauberhafte grüne Welt um den atemberaubenden Lake Waikaremoana herum. Der Wanderweg führt Sie durch unberührten Regenwald, aufgeforstetes Buschland, Feuchtgebiete, Binsen, Graslandschaften und einen magischen „Feenwald".
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![]() Foto: Tourism Eastland |
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In den halb-geschützten Stellen an den Ecken des Sees kann man weitflächige Feuchtgebiete, Binsen, Riedgras und Graslandschaften entdecken. Zwischen den Feuchtgebieten und den Wäldern gedeihen niedrig wachsende Büsche und Lein.
Vor über 2000 Jahren, lange bevor die Menschen Neuseeland besiedelten, blockierte ein riesiger Bergrutsch eine enge Schlucht. Daraufhin überflutete der Waikaretaheke River eine Gruppe Täler. Der daraus entstandene Lake Waikaremoana ist mit einer Oberfläche von 54 m² und einer Tiefe von 256 Metern der größte und tiefste der Nordinsel.
In der Sprache der Maoris bedeutet Waikaremoana „See der kleinen Wellen". Die verschiedenen Stimmungen des Sees lassen sich beim Wandern gut erkennen: die Oberfläche ist lebhaft und gekräuselt, wenn der Wind weht; so glatt wie ein Spiegel an den geschützten Auslegern.
Im Sommer lädt der See zu einem erfrischenden Bad ein. Und gerade weil er einen prägnanten Bruch zur übrigen Landschaft darstellt, ist man fast während der gesamten Wanderung von der Panoramasicht auf die nebel-verhangenen Berge verzaubert.
Der Te Urewera Nationalpark bietet einen kleinen Einblick in die Vogelwelt, die in Neuseeland einst heimisch war. Hier hat fast jede Art der einheimischen Vogelwelt der Nordinsel ihre Vertreter.

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Der melodische Ruf des Tui folgt Ihnen, wohin Sie auch gehen. Dieser mittelgroße Vogel besitzt ein dunkles, metallisch glänzendes Gefieder und ein Büschel weißer Haare an der Kehle. Verspielte Fächertauben flitzen auf dem Weg hin und her und verfolgen kleine Insekten, die von den Füßen der Wanderer aufgescheucht werden. Graue Stockenten und Paradieskasarken leben am Ufer des Sees und im geschützten Uferland des Sees findet man Eisvögel und Weißwangenreiher.
Bei Tagesanbruch und in der Abenddämmerung stimmt jeder Vogel des Waldes in das große Vogelorchester mit ein; nachts kann man den charakteristischen „more-pork"- Lauten der einheimischen Waldeule oder den Klängen des Kiwis lauschen. Das Department of Conservation und eine einheimische Maori-Vereinigung, die sich für den Erhalt des Kiwis einsetzen, arbeiten daran, die Population der eingeführten Fressfeinde zu kontrollieren und die örtliche Kiwi-Bevölkerung zu erhöhen.
InTe Urewera gibt es auch einige kürzere Wanderstrecken. Sie reichen vom relativ anstrengende Ruapani-Rundweg (6 Stunden) bis hin zum leichten Spaziergang zu den faszinierenden Aniwani-Wasserfällen (20 Minuten). Für ein Abenteuer unter Tage können sich Besucher auf den Höhlenwanderweg Onepoto-Caves begeben.
Am Waikaremoana-See kann man Kajaks und Kanus leihen. Besucher können auch eine Angellizenz erwerben und sich Bach- und Regenbogenforelle frisch aus dem See angeln. Am kleineren Waikareiti-See vermietet das Department of Conservation Ruderboote.
Die Tuhoe leben seit Hunderten von Jahren in der Te Urewera-Region und sind spirituell tief mit dem Land verbunden.
Nach einer Maori-Legende stieg die himmlische Nebelfrau Hine-pukohu-rangi vom Himmel auf die Erde herab und verführte den Berg Te Maunga; daraus entstand der gemeinsame, irdische Sohn Tuhoepotiki dessen Nachfahren die Tuhoe sind.
Als Europäische Siedler in Aotearoa/Neuseeland ankamen, fühlten sich die Tuhoe aufgrund ihres abgeschiedenen und rauen Landes weniger bedroht als andere Stämme. Schließlich wurde die Gegend dann zu einem Zufluchtsort zweier prominenter antikoloniale Regierungsgegner - den Maori Guerillia-Anführer Te Kooti und später den Propheten Rua. Die letzten Kriegshandlungen, die Teil der Neuseeländischen Landkriege zwischen den Maori und den Pakeha (Europäer) waren, fanden höchstwahrscheinlich 1872 in Te Urewera statt. Bis 1930 gab es keine öffentliche Straße und erst 24 Jahre später wurde der Nationalpark gegründet.
Die Abgeschiedenheit und der Respekt der Tuho für ihre Wälder, Berge, Flüsse und Seen haben Förster und Farmer aus Te Urewera ferngehalten. Entdecken Sie ein blühendes Kleinod intakterNatur!