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Routeburn Track

im Fiordland National park [auf Englisch]

   
 

Dieser Wanderweg bietet hoch aufragende Berggipfel, breite Täler, Wasserfälle sowie kristallklare Seen und verbindet den Mount Aspiring Nationalpark mit dem Fjordland Nationalpark.

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Routeburn Track
Foto: Rob Suisted
Ein traumhaftes Abenteuer in den Bergen

Der Routeburn Track ist zwar einer der kürzeren unter den Great Walks, liegt aber inmitten einer unglaublich beeindruckenden Landschaft. Vorbei an steilen Gipfeln, riesigen Tälern, Wasserfällen und kristallklaren Seen verläuft der Wanderweg zwischen dem Mount Aspiring Nationalpark und dem Fiordland Nationalpark.

Der höchste Punkt des Wanderwegs befindet sich auf 1.255 Metern über dem Meeresspiegel - man kann also schon eher von Bergsteigen als von Wandern sprechen!

Für die 32 Kilometer lange Strecke sollte ein durchschnittlicher Wanderer drei Tage einplanen, Extremsportler bewältigen den Routeburn Track allerdings in einem einzigen Tag. Jedes Jahr im Mai wird auf diesem Wanderweg ein Berglauf veranstaltet - die Zeiten der Sportler liegen hierbei zwischen drei und neun Stunden.

Der Routeburn Track ist Teil des Weltkulturerbes Te Wahipounamu South West New Zealand World Heritage Area im Südwesten Neuseelands. Dieses beliebte Gebiet in Neuseeland wurde von mehreren Gletschern in Fjorde, felsige Küsten, emporragende Klippen, Seen und Wasserfälle geformt. Zwei Drittel dieses geschützten Gebiets sind von Südbuchen und Steineibengewächsen bewaldet, von denen manche über 800 Jahre alt sind. Hier kann man auch auf den Kea - den einzigen alpinen Papagei der Welt - sowie auf den seltenen, flugunfähigen Takahe-Vogel treffen.

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Routeburn Track Day Hike
Video von: marcussurfs wohnhaft in YouTube [auf Englisch]

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Pounamu - neuseeländische Jade
Pounamu - neuseeländische Jade
Der Jadepfad

Lange vor Ankunft der Europäer in Neuseeland wanderten bereits die Tai Poutini iwi regelmäßig durch das Routeburn Valley, um zu den Pounamuvorkommen am anderen Ende des Lake Wakatipu zu gelangen. Pounamu, eine Art Jade, war ein sehr beliebtes und wertvolles Material für Werkzeuge, Waffen und Schmuck.

Die ersten Europäer, die dieses Gebiet erforschten, waren die Pioniere David McKellar und George Gunn, die am 9. Juni 1861 den Gipfel des Key Summit erklommen. Der Tourismus begann um 1880 herum - Besucher wurden mit Pferden in die Routeburn Flats gebracht und dann zu Fuß zum Harris Saddle geführt.

Der wundervolle Lake Harris

Der lange Aufstieg zum Harris Saddle, dem höchsten Punkt des Wanderwegs, ist jeden einzelnen Schritt wert. Der wunderschöne Lake Harris empfängt Sie mit seinem erfrischenden Wasser, dessen Farbe je nach Wetterlage von tief blau zu schiefergrau wechselt. Neben dem Lake Harris verbergen sich in den Furchen und Spalten des Bergsattels noch viele weitere kleine Gebirgsseen.

Der Harris Shelter befindet sich inmitten von Bergen - dem Darren Range, Mount Madeline (2537 m) und Mount Tutoko (2746 m), um nur ein paar davon zu nennen. Vom Shelter führt ein kleiner Pfad hoch auf den Conical Hill (1515 m), von wo aus man einen beeindruckenden 360° Panoramablick hat.

Routeburn Falls, just off the Routeburn Track
Foto: Tourism New Zealand
Wasser, überall Wasser

Bemooste Wälder, rauschende Flüsse und plätschernde Wasserfälle sind bereits ein Hinweis darauf, dass es in diesem schönen Flecken Erde eine Menge regnet. Das sollte jedoch nicht als Hinderungsgrund angesehen werden - der Routeburn übt bei jedem Wetter eine magische Faszination aus. Ein Regentag ist sogar fast noch besser als ein Sonnentag, da die Wasserfälle dann noch atemberaubender aussehen.

Hängebrücken sorgen für ein flaues Gefühl in der Magengegend beim Überqueren diverser Flüsse und Bäche. Besonders bemerkenswert ist der Israeli Creek, der nach einem israelischen Paar benannt wurde, das sich beim Überqueren eines nahe gelegenen unerforschten Passes verlaufen hat und einige Zeit auf einem Felsvorsprung über dem Bach gefangen war.

Der Key Summit

Am südlichen Ende des Wanderwegs bietet der Key Summit einen atemberaubenden Blick auf die Humboldt und Darren Mountains. Während der letzten Eiszeit, die vor etwa 14.000 Jahren endete, bewegte sich hier ein riesiger Gletscher hinunter in das Hollyford Valley und legte eine 500 Meter dicke Eisschicht über den Key Summit. Eisige Ausläufer reichten dabei auch ins Eglinton Valley und ins Greenstone Valley. Auf dem Key Summit gibt es einen Naturkundepfad, der ein 20minütiger Umweg von der Hauptstrecke ist.

Kereru, the native wood pigeon
Foto: Ian Trafford
Die Vögel des Routeburn Tracks

Die Vogelwelt ist in den bewaldeten Gebieten des Routeburn Tracks überaus reich und vielfältig. Einheimische Maorischnäpper, Fächerschwänze, Ringeltauben und Schmuckvögel sind hier zahlreich anzutreffen. Aber von all den Vögeln, die hier leben, gibt es einen, den jeder Wanderer zu sehen hofft - den Kea. Der einzige alpine Papagei weltweit ist ein wunderschöner olivgrüner Vogel mit rotem Unterkleid. Er ist lustig anzuschauen und berühmt-berüchtigt für seine Angewohnheit Sachen zu stehlen, wie beispielsweise Sandalen, Hüte, Kameras und alles andere, was er in den Schnabel bekommt.

Kürzer oder länger

Der Routeburn Track ist kein Weg, den man in den Wintermonaten wandern sollte - es gibt 32 lawinengefährdete Abschnitte zwischen der Routeburn Falls Hut und den Earland Falls - trotzdem kann man das ganze Jahr über hier einzelne Tagestouren machen. Der Abschnitt zwischen dem Routeburn Shelter und der Routeburn Falls Hut ist das ganze Jahr über problemlos begehbar. Genauso ist der Abschnitt zwischen The Divide und den Earland Falls ganzjährig optimal für eine Ein-Tages-Tour geeignet.

Wer länger Wandern möchte, kann übrigens den Routeburn Track mit dem Greenstone oder dem Caples Track verbinden.

 

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