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Doch auch abseits der Skigebiete hat Neuseeland im Winter viel zu bieten so lässt sich beispielsweise die Kultur der Ureinwohner Aotearoas das ganz Jahr über entdecken. Die Stadt Rotorua am gleichnamigen See gilt als Herz der Maorikultur. Hier finden Besucher zahlreiche Gelegenheiten, die traditionelle wie auch die zeitgenössische Kultur kennen zu lernen.
Der auch heute noch in Rotorua ansässige Arawa-Stamm stellte die ersten Touristenführer Neuseelands. Sie zeigen den Besuchern die Naturwunder wie Wai O Tapu, Orakei Korako oder die verschütteten Pink and White Terraces (riesige Formationen aus Kieselerde) am Lake Tarawera, die seit über 600 Jahren zu ihrem Zuhause gehören.
Um Rotorua ranken sich außerdem zahlreiche maorische Mythen und Legenden wie die berühmte Liebesgeschichte von Hinemoa und Tutanekai oder die Erzählung, wie die Feuerdämonen die geothermale Wärme nach Neuseeland brachten.
Ein besonders entspannendes Wintervergnügen ist es, in heißen Quellen zu baden. Vor allem auf der Nordinsel, einem geothermal sehr aktiven Gebiet, gibt es viele solcher Hot Springs (z. B. das Polynesian Spa und das Hell’s Gate in Rotorua). Auf der Südinsel hat sich vor allem Hanmer Springs einen Namen gemacht, ungefähr 90 Minuten Autofahrt nördlich von Christchurch. Hier genießen Besucher seit mehr als 125 Jahren in den Thermal Pools and Spa, umgeben von schneebedeckten Gebirgsketten und frischer Bergluft, die heilenden Kräfte der Schwefelquellen.
Auf einigen Teilen der Südinsel fallen im Winter nur geringe Regenmengen. Vor allem die Westküste, wo es im Sommer oft regnet, ist zwischen Juni und August ausgesprochen mild, was von der warmen Meeresströmung der Tasmanischen See kommt. Die Tage sind gekennzeichnet von frischen Morgentemperaturen, blauem Himmel und Schnee - der aber nur auf den umliegenden Bergen liegen bleibt, denn die Flocken tauen im milden Klima, bevor sie Meereshöhe erreichen. Damit bietet sich an der Westküste ein Besuch der berühmten Gletscher geradezu an, vor allem des Franz Josef Glacier und des Fox Glacier.
Der Winter ist in Neuseeland auch die beste Zeit, um Wale zu beobachten. Besonders bekannt dafür ist das 4000 Einwohner zählende Städtchen Kaikoura auf der Südinsel. Es liegt direkt am Lebensraum der riesigen Pottwale, die das ganze Jahr über gesichtet werden, und auch nahe der Zugstraße der Buckelwale, die hier im Winter zu sehen sind. Sie durchschwimmen oft zu Hunderten den rund zwei Kilometer tiefen Wassergraben vor der Küste Kaikouras. In diesem tiefen Abschnit des Ozeans finden Meeressäuger das ganze Jahr über Nahrung.
Außer Walen lassen sich auch andere Tierarten wie Pelzrobben oder Seelöwen im Winter hervorragend beobachten. An den mehr als 15.000 Kilometern Küstenlinie gibt es genug Möglichkeiten, einige der weltweit seltensten Meeressäuger in freier Wildbahn zu sehen.
Touristen, die es gerne sportlich mögen, sei der Otago Central Rail Trail empfohlen, der sich von Clyde nach Middlemarch erstreckt. Neuseelands erste Eisenbahnstrecke ist ein Genuss für Fahrradfahrer, Reiter und Wanderer. Drei bis fünf Tage dauert im Durchschnitt eine Radtour auf der 150 Kilometer langen Strecke. Fernab vom Autoverkehr lassen sich die sub-alpine Landschaft, Tunnel und Viadukte entdecken. Entlang des Trails liegen kleine alte Städte mit Unterkünften für die Nacht.
Neuseeland ist das wohl beliebteste Skiland auf der südlichen Halbkugel. Wintersportler aus aller Welt zieht es zwischen Mitte Juni und Oktober auf die ausgezeichneten Pisten auf beiden Inseln. Geschätzte 1,4 Millionen Besucher zählte die Wintersaison in 2008.
Kurz: Neuseeland im Winter ist ein echtes Vergnügen - auf der Skipiste, auf dem Strandspaziergang und inmitten der ursprünglichen Kultur.
Veranstaltungskalendar Winter 2009
Juni: Matariki
Matariki oder Maori-Neujahr ist das wichtigste Festival in diesem Monat. Es wird im ganzen Land begangen. Traditionell feiern die Ureinwohner Neuseelands ihr Neujahr mit großen Familientreffen. Sie setzen sich Ziele für das neue Jahr und bereiten die Ausaat nach der Ernte vor. Festivals und Gemeindeveranstaltungen legen Wert auf einheimisches Essen, Kunst, Mode, Musik und andere Aspekte der Maorikultur.
Juni/Juli: American Express Queenstown Winter Festival
Das 10-tägige Ereignis (26. Juni - 5. Juli) zieht jährlich rund 60.000 Besucher nach Queenstown und ist damit eines der größten Winterfestivals der südlichen Hemisphäre. Seit 35 Jahren finden Wettbewerbe auf den Skipisten der Umgebung statt, machen Musiker und Künstler die Straßen unsicher. Feuerwerke bilden den krönenden Abschluss bei Nacht.
Juli: Cadbury Chocolate Festival
Acht Tage dauert das Cadbury Chocolate Festival (11.-17. Juli) bei dem sich in Dunedin, wie der Name verspricht, alles um Schokolade dreht. In einer verrückten Tradition werden 30.000 Jaffas die mit 35 Prozent Steigung steilste Straße der Welt (Baldwin Street) hinuntergerollt. Jaffas sind Süßigkeiten, die aus Orangengelee mit einem teigartigen Untersatz bestehen und von Schokolade umhüllt sind. Die neuseeländische Leckerei gibt es seit 1931, jedes Jahr werden erstaunliche 46 Millionen Stück verspeist (Neuseeland hat vier Millionen Einwohner). Weitere Höhepunkte des Festivals sind: Heiße-Schokolade-Zeremonien, Schokoladen-Gesichtsmasken, Kunstwerke aus Schokolade und Schokoladenfischangeln.
August: Burton New Zealand Open & Whitianga Scallop Festival
Die Burton NZ Open sind der Höhepunkt der Snowboarding-Saison in der südlichen Hemisphäre. Viele der weltbesten Snowboarder versammeln sich zum sportlichen Wettkampf, unter anderem X-Games-Gewinner, Olympiasieger und Weltmeister. Neuseeland ist der erste Austragungsort der Fünfer-Serie. In diesem Jahr finden die Burton NZ Open vom 11. bis zum 15, August im Cardrona Alpine Resort in Wanaka statt.
Beim jährlichen Whitianga Scallop Festival (27.-31. August) auf der Coromandel-Halbinsel steht die Kammmuschel (scallop) im Mittelpunkt. Bei Musik und guter Laune werden Bier und Wein zu den Muscheln gereicht. Scallops mit Makadamianüssen oder geräuchert, Austern im Dutzend und Garnelen am Spieß - die Auswahl an Gerichten scheint endlos. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
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 | Tangata Whenua - Ein Willkommensgruß |  |
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| NEW ZEALAND’S TANGATA WHENUA |
Die Maori sind die Ureinwohner Aotearoas (Neuseelands). Sie kamen vor über 1000 Jahren in Waka Hourua (Reisekanus) aus Hawaiki, dem Heimatland ihrer Vorfahren.
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 | Canterbury |  |
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| NEUSEELAND - WALE, WEINGÜTER UND EIN THERMAL-BADEORT |
Canterburys Charme liegt in seiner Fähigkeit, Sie dauerhaft zu unterhalten. Erst Walbeobachtung in Kaikoura, dann ein Besuch der Weingüter im Waipara Valley. Anschließend Entspannung und Wellness in den Thermalquellen von Hanmer Springs oder wie wäre es mit Lachsfischen am Rakaia River? Jetbootfahren, Skifahren, Mountainbiken - sogar eine Fahrt mit dem Heißluftballon! Alles möglich in Canterbury.
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 | Besondere Aktivitäten |  |
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| SO WEIT IHRE FÜSSE SIE TRAGEN: SPAZIEREN ODER WANDERN |
Laufen Sie, bis Ihr Gefühl Ihnen sagt, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben. Ob in den Bergen oder an Stränden entlang, in Nationalparks oder bei einem Spaziergang durch die Stadt. Sie können der Natur überall ganz nah sein. Geniessen Sie die Harmonie und Stille der einsamen Strände oder zeigen Sie sich gruppendynamisch bei einer Exkursion ins Gebirge.
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