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Natürliche Umgebung

   

Geographie

Neuseeland befindet sich im Südpazifik, zwischen dem 34. und 47. Breitengrad. Das Land erstreckt sich ungefähr in nord-südlicher Richtung mit Bergketten, die längs nach unten verlaufen. Seine zwei Hauptinseln (Nord- und Südinsel) entsprechen mit 266,200 km² (103,735 mi²) ungefähr der Größe Japans oder Kaliforniens und sind etwas größer als Großbritannien.

Natürliche Umgebung

Neuseelands Abtrennung von anderen Landmassen vor etwa 100 Millionen Jahren ermöglichte vielen der uralten Planzen und Tiere das Überleben und die Entwicklung in Isolation. In Ergänzung zu unserer einzigartigen Flora und Fauna entstand eine Landschaft, die eine unvergleichliche Vielfalt an Landschaftsformen enthält. Innerhalb von wenigen Tagen kann man diese ganze Vielfalt mit dem Auto erreichen: Bergketten, Sandstrände, üppige Regenwälder, Gletscher und Fjorde sowie Aktive Vulkane.

Flora

Trotz der Rodung des heimischen Busches innerhalb der letzten 1000 Jahre ist noch immer ein Viertel des Landes bewaldet - vor allem im Hochland. Die meisten dieser Flächen werden in Form von Nationalparks und Waldparks vor der Ausbeutung geschützt, so dass sich alle daran erfreuen können.

Der typische neuseeländische Wald ist ein gemäßigter, immergrüner Regenwald mit riesigen Baumfarnen, Kletterpflanzen und Epiphyten - und kommt somit der verbreiteten Vorstellung eines Dschungels nahe. Den riesigen (Giant) Kauri, einer der größten Bäume der Welt, gibt es nur noch in einigen kleinen Waldgebieten von Northland und der Coromandel Halbinsel.

Fauna

Neuseeland ist die Heimat einer einzigartigen Vogelwelt. Der Bekannteste davon ist der flugunfähige Kiwi, Neuseelands inoffizielles Nationalsymbol. Flugunfähig sind auch der Weka and der vom Aussterben bedrohte Kakapo, dem weltweit größten Papageien, der nur auf Sträucher und kleine Bäume hinaufkraxeln kann.

Ein weiteres Unikum, das allerdings fliegen kann, ist der neugierige Kea (der heimische Bergpapagei), auch bekannt für seine Furchtlosigkeit gegenüber Menschen und sein freches Wesen.

Te Mata Peak, Hawke’s Bay - click for more.
Der Te Mata Peak bietet atemberaubende Panoramablicke auf die fruchtbare Region Hawke’s Bay.
 

Neuseelands natürliches Erbe

Was ist das Besondere an Neuseelands Natur?

Abgesehen von Neuseelands physikalischen Reizen - seine spektakulären Berge, unverschmutzten Strände und grüne Landschaft - bietet es auch eine epische Überlebensgeschichte seiner einzigartigen Pflanzen und Tiere. Losgelöst vom urzeitlichen Superkontinent Gondwanaland konnten sich diese antiken Spezies in der Isolation weiterentwickeln und führten einen Überlebenskampf in der vom berühmten Naturforscher David Bellamy bezeichneten ‘Arche Moa’ (benannt nach Neuseelands einheimischem, aber heute ausgestorbenen, riesigen flugunfähigen Vogel, dem Moa).

Nach nur 1000 Jahren menschlicher Besiedlung sind viele der natürlichen Arten Neuseelands ausgestorben. Doch in der letzten Zeit konnten eindrucksvolle Fortschritte im Hinblick auf den Artenschutz gemacht werden. Darunter fallen die Beseitigung von eingeführten Schädlingen innerhalb von Tierschutzgebieten auf Inseln, die Gründung und Verwaltung von 14 Nationalparks, drei maritimen Parks, zwei Gebieten die zum Weltkulturerbe gehören, hunderten von Naturreservaten und ökologischen Arealen, einem Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten und Feuchtgebieten sowie der Schutz bestimmter Flüsse und Seen. Insgesamt bestehen etwa 30 Prozent der Landfläche Neuseelands aus Naturschutzgebieten.

Außderdem wurden Forschungs- und Entwicklungsprogramme eingeführt, um den nachhaltigen Schutz seltener und vom Aussterben bedrohter Tierarten wie den Kakapo, Kokako, Kiwi und Tuatara zu gewährleisten. Mehr über diese Programme erfahren Sie auf der Webseite des Department of Conservation.

Neuseeland begrüßt es sehr, wenn Besucher das einzigartige und kostbare natürliche Erbe des Landes entdecken und bewundern möchten. Wir bitten nur darum, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, damit auch die nächsten Generationen noch ihre Freude daran haben.







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