Geothermik Neuseeland

Geothermik 

Die vulkanische Vergangenheit Neuseelands prägte eine Vielzahl von unterschiedlichsten Landschaftsformen. Man kann dieses Phänomen heute noch an unzähligen Stellen sehen und spüren.

Der Großteil der Nordinsel ist vulkanisch. Auckland ist die City der 50 Vulkankegel  und Lake Taupo ist eine Caldera, ein kollabierter Vulkan. Vor 26.500 Jahren, als der Gigant ausbrach, wurde fast die gesamte mittlere Nordinsel in bis zu 200 Meter dicke Ascheschichten gehüllt. Diese Eruption war eine der größten weltweit. Heute ist der Vulkan erloschen, doch im nahe gelegenen aktiven Vulkangebiet um Taupo am Mount Ruapehu, Ngauruahoe und Tongariro, brodelt die Lava noch immer unter der Erde.
In Rotorua sieht man die Schlammlöcher sogar an der Oberfläche blubbern und sieden, in der Landschaft steigen immer wieder  weiße Dampfschwaden oder zischende Geysire auf. Diesee vulkanische Aktivität existiert schon seit tausenden von Jahren.

Neuseeländer wären keine Neuseeländer, wenn sie sich diese Natur-Kräfte nicht zunutze gemacht hätten. In Rotorua kochen Maori mit thermischer Energie ihren traditionellen Hangi. In der kleinen historischen Siedlung bei den Ngawha Quellen nahe Kaikohe kann man, wie die Einheimischen es seit 100 Jahren pflegen, ein natürliches Thermalbad nehmen. Und in Wairakei nahe Taupo wird der Dampf und die Erdwärme genutzt, um geothermische Energie zu erzeugen - eine der erneuerbaren Energie-Quellen.

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