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Maori sind die “tangata whenua”, die Ureinwohner Neuseelands. Sie kamen vor über 1000 Jahren in Holzkanus, den Wakas, aus ihrer mythischen Heimat Hawaiki. Heute stellen Maori etwa 14 Prozent der Bevölkerung dar und ihre Kultur und Sprache ist ein fester Bestandteil der Gesellschaft und des öffentlichen Lebens.
In Neuseeland findet man viele Orts- oder Straßennamen, die aus der Sprache der Maori stammen. Wer die Ohren spitzt, wird mitbekommen, dass einzelne Worte oder Floskeln in te reo, in Maori gesprochen werden. Es ist nicht schwierig, selbst ein paar Begriffe zu lernen, wie beispielsweise „kia ora“, „Hallo“. Fast jeder Tourist hat schon einmal den Haka gesehen, den die Rugby-Nationalmannschaft, die All Blacks, vor jedem Spiel aufführen. Doch wie die meisten Dinge in der Kultur der Maori hat der Haka einen interessanten Ursprung und eine symbolische Bedeutung.
Wer tiefer in die interessante Kultur eintauchen möchte, sollte am besten dorthin reisen, wo der Lebensstil der Polynesier den Alltag noch beherrscht. In Rotorua gibt es organisierte Touren, wo die Teilnehmer traditionell in einem Marae begrüßt werden und Tänze, Gesänge, Historie und Kunsthandwerk hautnah erleben können. Zum Abschluss wird von den Männern, „die zum Angeln zur See gingen“ sogar ein „Kai Moana“, ein traditionelles Mahl serviert.