Kauri Coast & Hokianga

Die Kauri Coast ist eine fantastische, von Kauri-Wäldern und pittoresken Stränden geprägte Region an der Westküste der Nordinsel.

Die Kauri Coast führt vom Städtchen Brynderwyn bis an den Hokianga Harbour und ist über die Twin Coast Discovery Highway zugänglich. Bekannt für ihre gigantischen Kauri-Bäume, fantastischen Strände und wichtige Maori- und Pioniergeschichte, ist die Kauri Coast und Hokianga Region durchzogen von Naturwundern und faszinierender Kulturgeschichte. Ganz im Norden liegen die Zwillingsorte Omapere und Opononi an der Küste des atemberaubenden Hokianga Harbours.

Geschichte und Landschaft

Das Kauri Museum in Matakohe bietet faszinierende Einblicke in die Kulturgeschichte der Kauri Coast. Hier können Besucher mehr über die mächtigen Kauri-Bäume und die Pioniergeschichte(n) Neuseelands erfahren.

Nördlich von Dargaville stößt man auf die Kai Iwi Lakes. Diese kristallklaren Frischwasserseen sind wie geschaffen zum Schwimmen, Kajakfahren und Segeln. Lebendige Geschichte findet sich in Form der Kauri-Giganten im mystischen Waipoua Forest. Nur ein kleines Stück weiter nördlich gibt es fantastische erste Ausblicke auf den Hokianga Harbour zu erhaschen.

Der Hokianga Harbour

Hokianga ist eine Abkürzung für Hokianga-Nui-A-Kupe, was in der Sprache der Māori „der Ort von Kupes großer Rückkehr“ bedeutet. Viele Iwi (Māori-Stämme) führen die Wurzeln ihrer Vorfahren auf den legendären polynesischen Entdecker Kupe zurück, der mit seiner Mannschaft tief in den südlichen Ozean vordrang, um dort Neuseeland zu entdecken.

Vor über 1.000 Jahren waren Kupe und sein Stamm die ersten Menschen, die Fuß nach Neuseeland setzten – und zwar genau hier, am Ufer des Hokianga Harbours. Eine beachtliche Leistung, schließlich wühlen die hiesigen Taniwha (Meeresmonster) bis heute mit ihren peitschenden Schwänzen die Brandung auf.

In der näheren Umgebung fand außerdem Jahrhunderte später eine der ersten Kontaktlegungen zwischen Māori und Europäern statt. Im Jahr 1838 feierte Bischoff Pompallier in der Nähe von Motuti die erste katholische Messe. Die zweitgrößte Versammlung zur Unterzeichnung des Abkommens von Waitangi fand in der Mangungu Wesleyan Mission statt.

Seit jenen Tagen haben sich die fantastischen Ausblicke über den Hokianga Harbour nur wenig verändert. An der Küste stehen keine protzigen Häuser und neben weiterhin genutzten Wakas (Māori-Kanus) kreuzen Sportangelboote, historische Bootstouren und Wassertaxis den Hafen. Abenteuerlich gestimmte Besucher können an das andere Ende des Hafens übersetzen, wo sie mit einem Schlitten oder Boogieboard bewaffnet die 180 Meter hohen Sanddünen hinabbrausen können.

Das öffentliche Leben in Hokianga schreitet langsamer und entspannter voran als anderswo. Das liegt nicht zuletzt an der warmen Gastfreundschaft der Einheimischen.

Auf der Südseite des Hafens liegen die Zwillingsortschaften Omapere und Opononi; im Norden liegen die Sanddünen. Nahe dem Dorf Horeke befindet sich das Naturphänomen der Wairere Boulders. Diese riesige Fels- und Steinansammlung verteilt sich auf einer Länge von 1,5 Kilometer über einen Talboden.

Uralte Kauri-Wälder

Die Kauri Coast wurde nach den riesigen Kauri-Bäumen benannt, die hier ausgezeichnet wachsen. Ein Besuch in der Region ist nicht komplett, ohne diesen uralten Wäldern einen Besuch abgestattet zu haben. Der Trounson Kauri Park ist einer der wenigen Orte, wo man Neuseelands Nationalvogel, den nachtaktiven Kiwi, in freier Natur beobachten kann.

Weiter im Norden, in Richtung Hokianga, liegt Waipoua Forest, die Heimat von Neuseelands größtem Kauri-Baum, Tane Mahuta. Einheimische Māori-Guides führen nach Anbruch der Dämmerung durch den Wald und erzählen die alten Māori-Legenden, die sich um diesen Wald ranken. Eine einzigartige – und häufig spirituelle – Erfahrung. 

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