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Kepler Track

im Fiordland National park [auf Englisch]

   
 

Dieser ehrwürdige Wanderweg wurde extra angelegt, um Besuchern die schönsten Charakteristika des Fjordlands zu zeigen - Berge, Buschland, Wasserfälle und vom Gletscher erschaffene Täler.

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Wandern nach Maß

Die meisten der „Great Walks" sind Wege, die die Maoris früher auf der Suche nach Jade nahmen oder die Forscher für ihre Erkundungen benutzten. Der Kepler Track jedoch ist ein maßgeschneiderter Wanderweg, der extra dafür angelegt wurde, um die Schönheit der Natur zu erleben.

Der 1988 eröffnete Wanderweg wurde sorgfältig geplant, um Reisenden die schönsten landschaftlichen Höhepunkte des Fjordlands zu zeigen. Dazu gehören Moos bewachsene Buchenwälder, eine artenreiche Vogelwelt, üppige Graslandschaften, riesige Gebirgsketten, rauschende Wasserfälle, große, vom Gletscher ausgehöhlte Täler, opulente Wattlandschaften und atemberaubende Kalksteinformationen. Wandern Sie auf dem Kepler Track und erleben Sie alle einzigartigen Sehenswürdigkeiten dieser atemberaubenden Gegend.


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360 degrees on Kepler Track
Video von: brockenheimer wohnhaft in YouTube [auf Englisch]

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Überblick

Die 60 Kilometer lange Wanderstrecke liegt zwischen den Seen Lake Te Anau und Lake Manapouri und ist Teil des Weltkulturerbes Te-Wahipounamu - South West New Zealand World Heritage Area, welches 4 Nationalparks und fast 10 Prozent der gesamten Landfläche Neuseelands umfasst.

Fiordland River Creek
Foto: Gilbert van Reenen
Der Weg ist für unbeschwerliches Wandern gemacht: die meisten Flüsse haben Brücken; über sumpfigen Gebieten liegen Holzstege und die steileren Abschnitte haben Treppen. Die Strecke ist mittelmäßig anspruchsvoll und dauert 3 bis 4 Tage. Wenn es einmal schneller gehen soll, empfehlen wir Ihnen die Kepler Challenge. Bei diesem alljährlich stattfindendem Rennen Anfang Dezember werden die 60 Kilometer des Kepler Tracks in weniger als 5 Stunden zurückgelegt.

Der Name des Wanderwegs stammt von den Kepler Mountains, die nach dem im 17. Jahrhundert lebenden deutschen Astronom Johannes Kepler benannt wurden.

Atemberaubende Aussichten

Egal, ob man den Kepler Track im oder gegen den Uhrzeigersinn wandert, irgendwann gelangt man immer nach Luxmore Hut. Von dort aus führt ein kurzer Spaziergang in die Luxmore Cave, eine von vielen Höhlen in der Gegend. Bringen Sie auf jeden Fall eine Taschenlampe mit, um die einzigartigen Stalaktiten und Stalagmiten genauer betrachten zu können. Auf dem Luxmore Saddle, dem mit 1400 Metern höchsten Punkt der Strecke, sollte man einen kleinen Abstecher zum Gipfel von Mount Luxmore (1472 Meter) machen. Die Aussicht von dort ist die zusätzliche Anstrengung auf jeden Fall wert.

Um die Gegend von Iris Burn herum sieht man deutlich die Spuren der Gletscher: die Kars und Sekundärgletscher von Jackson Peas, das tiefe Tal des Iris Burn und die engen Felsvorsprünge bieten ein wunderbares Panorama; dazwischen glitzern kleine Bergseen.

Knapp oberhalb von Iris Burn gibt es einen phantastischen Aussichtspunkt. Bei klarem Wetter kann man über das ganze Tal blicken: die Panoramablick reicht vom Wasserfall und den Grasebenen an der Berghütte bis hin zum Rocky Point und der Mündung des Iris Burn River in den Lake Manapouri.

Der Kepler Track schließt einige alpine Torfmoore mit ein, die sich kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit bildeten und viele Tausend Jahre alt sind. Holzstege sorgen dafür, dass diese seltene sensible Landschaft auch weiterhin geschützt bleibt.

Kea, Bergpapagei - click for more.
Der Kea. Ein heimischer neuseeländischer Bergpapagei
Vogelvielfalt auf dem Kepler Track

Glockenvögel, Meisen, Riroriros, Graufächerschwänze und Buchfinken leben überall in den Wäldern. Halten Sie Ausschau nach Yellowheads und Rotkehlchen im Iris Burn Valley und nach Springsittichen am Waiau River. In den oberen Waldlagen flitzen winzige Zwergschlüpfer und Baumläufer blitzschnell hin und her.

Manchmal sieht man in der Dämmerung Fledermäuse (Neuseelands einziges einheimisches Landsäugetier) über Waldlichtungen flattern. Wenn Sie sich nachts zur Ruhe begeben, können Sie dem Ruf des Rurus (der einheimischen Eule) und dem schrillen Pfeifen des braunen Kiwis lauschen.

Oberhalb der Baumgrenze kann man oft Keas - Neuseelands große und äußerst clelvere alpine Papageien - beobachten. Ein Filmteam aus Wissenschaftlern führte kürzlich Tests bei Keas durch und fand heraus, dass sie so intelligent sind wie höher entwickelte Menschenaffen. Den Keas wurden Puzzles vorgelegt, die sie in nur drei Minuten bewältigten; im Vergleich dazu brauchten andere Vogelarten dafür Monate. Behalten Sie diese Vögel jedoch genau im Auge: sie sind dafür bekannt, arglosen Wanderern Socken, Hüte, Sonnenbrillen, Proviant und alles, was sie in ihrem Schnabel tragen können, zu stibitzen.

Im Wald

Auf dem Kepler Track findet man hauptsächlich verschiedene Buchenarten. In den unteren Lagen der Gebirge wachsen Silber- und Rotbuchen unmittelbar neben einheimischen Steineibengewächsen (beispielsweise Miro, Rimu, Kahikatea und Totara). Entlang der Baumgrenze und im Iris Burn Valley dominieren eher Silberbuchen. Eine Besonderheit im Wald ist auch die reiche Vielfalt and Farnen, Moosen und verschiedenen Hängepflanzen.

Zwischen dem Lake Manapouri und Rainbow Reach bildet ein Feuchtgebiet aus Binsen und Torfmoos einen interessanten Kontrast; im Frühling bringen blühende Kowhai-Bäume um das Seeufer herum strahlend-gelbe Farbtupfer in die Landschaft.

Vor und nach der Wanderung

Manapouri und Te Anau liegen direkt an den Anfangs- und Endpunkten des Kepler Tracks. Beide Städte verfügen über Spitzenrestaurants und hochklassige Unterkunftsmöglichkeiten; darüber hinaus bietet das Alpenseenpanorama den Besucher eine wunderbare Aussicht. Auch besteht die Möglichkeit, Ausflüge, wie beispielsweise Pferdewanderungen, Besichtigungen von Glühwürmchenhöhlen („glow worm caves"), nächtliche Sky-Safaris, Fjord-Rundfahrten und See-Kajak-Touren zu unternehmen.

 

Wetter im Gebiet

  • Heuteteilweise bewölkt 6°|17°
  • Di teilweise bewölkt 7°|17°
  • Mi Schauer 5°|16°
  • Do sonnig 4°|14°
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